Leistungszuwachs
+41bhp
60 PS → 101 PS. Die Ur-Africa Twin hatte für ihre Größe sehr bescheidene Leistung — ihr Dakar-Erbe drehte sich um Zuverlässigkeit und Geländetauglichkeit, nicht um PS. Die moderne ist 70 % stärker.
Drehmoment-Zugewinn
+50Nm
62 Nm → 112 Nm. Fast doppeltes Drehmoment. Größerer Motor, moderne Einspritzung und das Parallel-Twin-Layout sorgen für Druck von unten.
Gewichtszunahme
+48kg
205 kg trocken → 253 kg fahrbereit. Die moderne AS-Variante ist deutlich schwerer — größerer Tank (24 l), mehr Elektronik, voller Verkleidungs-Aufbau.
Reale Preisänderung
+£3.5k
DM 16.800 im Jahr 1996 entsprechen heute rund £13.000. Die AS ES 2026 kostet €16.990. Real etwa 30 % günstiger — dafür geht es von Vergasern und Rundscheinwerfern zu Apple CarPlay, Schräglagen-ABS, semi-aktivem Fahrwerk und 24-l-Tank.
Anzahl Fahrhilfen
0 → 8
1996: nichts. 2026: Schräglagen-ABS, Traktionskontrolle, Fahrmodi, Tempomat, Berganfahrhilfe, Wheelie-Kontrolle, Slide Control, Smartphone-Konnektivität.
Produktionspause
13 Jahre
Honda hat die Ur-Africa Twin 2003 eingestellt und bis zur CRF1000L 2016 keine neue gebaut. 13 Jahre lang lautete die Antwort auf den Wunsch nach einer schweren Honda-ADV: „Bauen wir nicht.“
Günstigster Einstieg
£3.5k
Eine saubere XRV750 von 1996 heute. Das Bike, das in den 80ern viermal die Paris-Dakar gewann — für weniger als eine 125er-Pendlermaschine. Inzwischen Sammlerstück — Preise steigen schnell.